Qualitativer Schlaf

Ein qualitativer und gesunder Schlaf ist für das allgemeine Wohlbefinden überaus wichtig. Ausreichend Schlaf steigert die Konzentration und sorgt für Entspannung. Durchschnittlich benötigt der Mensch sechs bis neun Stunden Schlaf pro Tag beziehungsweise Nacht. Allerdings leiden zahlreiche Menschen unter Schlafstörungen beziehungsweise haben Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. Es ist auch ein häufiges Problem für ältere Menschen, dass die Schlafqualität mit dem Alter kontinuierlich abnimmt und deshalb die Regeneration in den einzelnen Schlafphasen auch. Dies führt zu einem Mangel an qualitativen Schlaf und weiterhin zu Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit, Gedächtnisproblemen und Depressionen.

 

"Schlafhorman"

Melatonin auch als "Schlafhorman" genannt, ist die körpereigene Substanz, die unseren Tag-Nacht-Rhythmus maßgeblich steuert. Neben einigen anderen biologischen Prozessen sorgt es dafür, dass wir schläfrig werden. Melatonin wird in der sogenannten Zwirbeldrüse im Zwischenhirn gebildet. Bei Dunkelheit schüttet die Zirbeldrüse Melatonin in den Blutkreis aus, den Höhepunkt erreicht es etwa um zwei bis drei Uhr nachts. Durch Tageslicht wird die Ausschüttung gebremst. 

 

Melatonin Sekretion durch die Zirbeldrüse (Quelle: http://ib.bioninja.com)

Ursachen von Schlafstörungen

Faktoren wie Stress, unregelmäßige Arbeitszeiten wie Schichtarbeit oder der ständige Blick auf helle Displays können unseren Körper so aus dem Gleichgewicht bringen, dass die natürliche Ausschüttung von Melatonin gehemmt sein kann. Auch beim Überfliegen mehrerer Zeitzonen bei Reisen wird der Tag-Nacht-Rhytmus durcheinandergebracht. Daher kann auch Jetlag zu Müdigkeit, frühes Erwachen oder Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, verschwommenes Denken, Reizbarkeit, Verstopfung und verminderte Immunität führen. Für jede übersprungene Zeitzone kann es bis zu einem Tag dauern, bis man davon vollständig erholen kann.

 

Melatonin die natürliche Lösung für Schlafstörungen

Melatonin als Preparat auf pflanzlischer Basis kann bei Schlafstörungen Abhilfe schaffen. Es ist aber kein Schlafmittel im klassischen Sinn. Melatonin nicht auf Knopfdruck wie die üblichen chemischen Schlafmitteln, aber sobald es wirkt, ist der Schlaf natürlicher.

Die Einnahme von Melatonin profitieren Menschen mit gestörtem Tag-Nacht-Rhythmus (z. B. Schichtarbeiter) oder ältere Menschen ab 55, deren Melatoninspiegel natürlicherweise absinkt. Darauf weisen die positiven Studien hin, die die Einnahme von Melatonin bei Jetlag-Symptomen untersucht haben. Z.B. am Abend genommenes Melatonin (in der neuen Zeitzone) setzt die biologische Uhr schnell zurück und lindert die Symptome fast vollständig oder verhindert sie sogar ganz.