Frühjahrsmüdigkeit – natürliche Energiebooster

 

Der Himmel ist endlich wieder blau, die Sonne scheint, es wird wärmer – aber anstatt vor Energie zu sprühen, macht sich bei Ihnen eine andauernde Müdigkeit breit?

Dieses Phänomen wird allgemein als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet. Der Körper hat plötzlich mit veränderten Licht-, Temperatur und Luftfeuchtigkeitsverhältnissen zu tun. Das sorgt für ein Durcheinander in Kreislauf und Blutdruck und ist ganz schön anstrengend.

Langsam wird die Produktion von Serotonin wieder angekurbelt, aber auch hier muss erst einiges wieder in Gang kommen, denn die Hormonproduktion lässt sich leider nicht wie ein Lichtschalter einfach wieder anknipsen.

Als Ursache für die Müdigkeit wird ein erhöhter Melatoninspiegel vermutet, der durch die vielen dunklen Stunden des Winters entsteht. Wie wir bereits in einem früheren Artikel beschrieben haben, wird Melatonin lichtabhängig, also verstärkt bei Dunkelheit gebildet.

 

Die richtigen Baustoffe

 

Damit der Körper Serotonin in genügender Menge überhaupt bilden kann, benötigt er eine Reihe von Bausubstanzen. Die besonders wichtigen sind Tryptophan, Folsäure und Vitamin B6.

Um diese Stoffe in ausreichender Menge aufzunehmen, sollte der Speiseplan ausgewogen sein - mit genügend eiweißreichen Lebensmittel und grünem Blattgemüse. Tryptophan befindet sich in höheren Mengen vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Käse, Fisch und Eiern, aber auch in pflanzlichen wie Nüssen, Kakao und Bananen.

 

Tipps für mehr Energie:

 

- Viel Wasser trinken: 2-3 Liter sollten es täglich sein. Idealerweise sollte das Wasser ohne Kohlensäure und hexagonal sein, da dieses mehr Energie aufnehmen kann. Mehr dazu hier.

- Frische Luft: Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder direkt nach dem Feierabend eine kleine Runde gehen. Das füllt die Vitamin D Reserven wieder auf, füllt die Lungen mit frischem Sauerstoff und macht wach. Wenn ein Gang nach draußen gerade nicht möglich ist: Fenster auf und tief durchatmen.

- Bewegung: Ob als Spaziergang zwischendurch, ein kurzes Homeworkout oder das klassische Fitnessstudio. Schon 20 Minuten Training reichen aus, um die Serotoninbildung ordentlich anzukurbeln!

- Musik: Gerade die Songs, die einen zum Mitwippen bringen und auf die wir automatisch lostanzen, wenn niemand hinsieht. Und selbst wenn jemand hinsieht… gute Laune ist ansteckend!   

- Ausreichend Schlaf: Ein Thema, dass vor allem bei Erwachsenen gerne vernachlässigt wird. Wenn der Körper non-stop müde ist und nach Ruhe verlangt, darf die Schlafenszeit ruhig auch mal 1-2 Stunden vorgezogen werden.

- Den Blutzuckerspiegel konstant halten: Vor allem zuckerhaltige Lebensmittel und Weißmehlprodukte sollten vermieden werden, da sie zwar erst zu einem Energiehoch, aber auch schnell wieder zu einem Energietief führen. Stattdessen eignen sich ballaststoffreiche Vollkornprodukte und Kombinationen mit eiweiß- und fettreichen Lebensmitteln, um den Blutzuckerspiegel langsamer und weniger stark ansteigen zu lassen. Auf Zwischenmahlzeiten sollte weitgehend verzichtet werden. (Wenn zwischendurch aber doch der kleine Hunger kommt, sind die EDP Cracker mit einem hohen Ballaststoffanteil ideal.  

- Energiesysteme. Manchmal benötigt es ein wenig zusätzliche Unterstützung, um das Energielevel zu erhöhen. Kleine Helfer wie ein Brain-Y Anhänger oder das Shungit-Ei können hier unterstützend und harmonisierend wirken.

 

Oder doch ein Vitalstoffmangel?

 

Chronische Müdigkeit und Energiemangel können auch ein Hinweis auf Vitalstoffmängel oder Erkrankungen sein. Beispielsweise kann ein Defizit an Vitamin D, Eisen, B12, Folsäure oder Tryptophan zu Müdigkeit und Minderung der Leistungsfähigkeit führen.

Ebenso kann eine erhöhte Toxinbelastung der Leber oder andauernde elektromagnetische Belastungen zu den gleichen Symptomen führen.

Sollten die Beschwerden schon länger bestehen oder Sie sich einer anderen möglichen Ursache unsicher sind, empfehlen wir die ENKI Haaranalyse oder eine Vieva Messung.