ENKI - Institut - Ein göttlicher Mythos

In verschiedenen Mythen gilt Enki als Erschaffer der Menschen. So auch gemäß des Athrahasis-Epos: Er ist der Urgott der Sumerer, ältester königlicher Spross der vom Planeten Nibiru gekommenen Annunaki, die zum Goldabbau vor einigen Millionen Jahren auf die Erde gekommen sein sollen.

Den Mythen und Überlieferungen zufolge lebten sie zunächst im Zweistromland und heutigen Iran zwischen Euphrat und Tigris. Aus den sumerischen Urgöttern haben sich dann alle ägyptischen, griechischen und römischen Götter entwickelt.

Enki entstammen die Annunaki: Der sumerische Name A.NUN.NA verweist auf die Abstammung vom „großen weisen Fürsten (NUN)”. Mit „NUN” ist Enki als Weisheitsgott gemeint. Als die Anunnaki es eines Tages leid sind zu arbeiten und so Streit zwischen den Igigu und den Anunnaki entsteht, erschafft Enki aus dem Blut eines geschlachteten Gottes und dem Lehm des Abzu den Menschen, um den Göttern zu dienen. Enki ist seit der frühsumerischen Zeit belegt und zeigt sich in verschiedenen Inschriften, die ihn als Süßwassergott und Gott der Leben spendenden Feuchtigkeit verehren. Enki wird mit den Flüssen Euphrat und Tigris dargestellt, welche aus seinen Schultern quellen. In der Hand hält er ein Gefäß, aus dem Wasser quillt. Ihn begleiten seine Symboltiere, wie der Ziegenfisch (manchmal auch nur eine Ziege oder nur ein Fisch) und die Schildkröte. Das Boot und ein Stab mit Widderkopf sind seine Utensilien. Enki gilt auch als Gott der Handwerker, der Künstler und der Magier. Sein Hauptheiligtum Eapsu befand sich in der Stadt Eridu und sicherte in früher Zeit die Vormachtstellung der Stadt. Als einer der wichtigsten Götter im mesopotamischen Pantheon hatte Enki Tempel in vielen anderen Städten. Als der Einfluss Eridus sank, wurde auch sein Hauptheiligtum nach Uruk verlegt, was sich im Mythos Inanna und Enki niederschlägt.

ENKI - Institut - Ein göttlicher Mythos
Die Abbildung stellt den sumerischen Gott Enki mit den Flüssen Euphrat und Tigris dar, welche aus seinen Schultern quellen.

Nachdem Enki den Euphrat umgelenkt hatte, um das Land Dilmun fruchtbar zu machen, schenkte er auch dem Tigris lebensspendende Fruchtbarkeit. Danach verteilt er die verschiedenen Tiere des Wassers, des Landes und der Berge auf ihre Posten und ordnet den Göttern ihre Aufgaben zu. Seine Tochter Inanna wird dabei als oberste Priesterin eingesetzt, die das Leben Jahr für Jahr durch die Heilige Hochzeit auf die Erde bringt.

Im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Enlil, der die Menschen im Gold- und Kupferbergbau versklaven wollte und zudem eine Manipulation der menschlichen DNA dahingehend durchführte, dass der Mensch nicht mehrere 1000 Jahre leben konnte, war Enki ein Menschenfreund: Er wird als einer der ersten Raumfahrer sowie einer der ersten großen Ärzte dargestellt. Sotchin stellt die Sumerer und die Halbgötter, die ständig zwischen dem Planeten Nibiru und der Erde hin- und herreisen, auf den sumerischen Grabstelen dar – letztere sind leider nur noch zu 40 Prozent im britisch museum vorhanden. Der größere Teil der Grabstelen fand den Weg in den Vatikan. Im Spiegel des ewigen Widerstreits zwischen Gut und Böse, zwischen oben und unten, innen und außen unterbricht der Gilgamos-Epos etwa den Wunsch nach Unsterblichkeit und langem Leben: Hier sei dem dunklen Enlil geschuldet, die DNA der Menschen, wahrscheinlich eine Zwölf-Strang-DANN, zu einer physischen Doppelstrang-DNA derart zu verkürzen und zu manipulieren, dass mehrere 1000 oder zumindest hunderte Jahre zu leben nicht mehr möglich war: Schließlich wären die Menschen sonst zu weise, zu erfindungsreich und intelligent geworden – und damit nicht mehr beherrschbar für die Annunaki.

Ein weitere Mythos umfängt den Enki-Urfisch:

Der Strom leitende Enki-Urfisch kommt noch heute in der Südsee und den türkischen Gewässern vor und ist bei Haltung in Aquarien in der Lage, durch Veränderungen des Stroms und Oszillationen kranke Menschen zu heilen. Auf der Grundlage dieser Physiologie wurde in Russland ein spezieller Scanner entwickelt, um mittels Stromkorrekturen Nervenheilungen herbeizuführen. So bedient sich auch das gesamte Spektrum der Gaetano-Therapie ähnlicher Techniken.

Photographer: P. Mertens, artist. Publisher: Sullivan, John P.